Ingenieurbüro Claeßen
Markscheidewesen & Bergschadenkunde
- bergbauunabhängig -

Vermessung • Geophysik • Bauwesen • Architektur

Grubenwasser


Das Grubenwasser besteht i.d.R. aus Porenwasser, Brauchwasser und Grundwasser was im Bergbau anfällt und zu Tage gefördert wird. Im deutschen Steinkohlenbergbau wird mehr Grubenwasser als Kohle gefördert.

Nach Beendigung des aktiven Kohlenbergbaus wurde bspw. die Grubenwasserhaltung im Aachener Revier eingestellt. Das hatte zur Folge, dass zuerst die untertägigen Grubenbaue und anschließend das umliegende Deckgebirge sich mit Grubenwasser füllten.

Befinden sich im unmittelbaren betroffenen Bereich bindige Bodenschichten (Lehm, Ton, Schluff), sind diese in der Lage ihr Porenvolumen mit diesem Wasser zu füllen. Als Konsequenz treten durch diese Volumenzunahme Hebungen an der Tagesoberfläche auf. Durch diese Besonderheiten können zum Beispiel permanente Schwächezonen im Deckgebirge (Erdstufen, Tektonik) reaktiviert werden und zu erheblichen Schäden führen.