Ingenieurbüro Claeßen
Markscheidewesen & Bergschadenkunde
- bergbauunabhängig -

Vermessung • Geophysik • Bauwesen • Architektur

Gutachten


Das Hauptaugenmerk bergschadenkundlicher Betrachtungen ist die Feststellung und Berechnung bergbautypischer Bodenbewegungen und diese in Einklang mit örtlichen Schadensbildern zu bringen. D.h. es werden Daten und Fakten geschaffen, die die oben genannten Betrachtungen untermauern. Es muss sich ein sogenanntes einheitliches Schadensbild ergeben. Ohne Ursache, keine Wirkung !!! Wirkungen feststellen, wie:


  • Risse aufzählen
  • örtliche Absenkungen feststellen
  • Aufwölbungen darstellen etc.

kann prinzipiell jeder.

Bei der Bergschadenkunde gilt es an Hand von Fakten (z.B. Grubenbildeinsichtnahme und Bewertung der Bodenbewegungen), Messergebnissen und eindeutigen Berechnungen die Ursache und Wirkungsweise bergbautypischer Bodenbewegungen darzulegen und daraus ein bergbautypisches Schadensbild darzulegen.

Auf Basis o.g. Ausführungen werden ebenfalls markscheiderische Stellungnahmen, Gerichtsgutachten, Gefährdungsabschätz-​ ungen, etc. erstellt.

Besonderheiten:



Unstetigkeitszone

Bei so genannten Unstetig-​keitszonen handelt es sich um Erdstufen, Erdspalten, Flexuren, etc., die dazu geeignet sind an aufstehenden Gebäuden einen Schaden von „einigem Gewicht“ (bis zum Totalschaden) zu erzeugen.
(Vgl. „Moers-Kapellen-Urteil“)
Bei diesen Unstetigkeiten handelt es sich um permanente Schwächezonen im Deck-​gebirge, die durch weitere Bodenbewegungen aktiviert / reaktiviert werden und zu erheblichen Schäden an der Tagesoberfläche und auch Bauwerken führen können.